Der NGR beginnt beim Bruttospielertrag und zieht die Kosten ab, die der Betreiber seiner Erzeugung zurechnet: die realen Kosten ausgegebener Boni, Zahlungsabwicklungsgebühren und oft Glücksspielsteuern. Was bleibt, liegt näher an der tatsächlichen Ausbeute des Betreibers aus einer spielenden Person oder einem Markt.
Der Begriff zählt, weil Geld darauf geteilt wird. Affiliate-Umsatzbeteiligungen, White-Label-Konstruktionen und manche Steuerregime werden auf dem NGR berechnet, und da der NGR keine einheitliche gesetzliche Definition hat, ist die Abzugsliste im Vertrag der eigentliche Deal. Eine großzügig klingende Umsatzbeteiligung von 40 % des NGR kann bescheiden ausfallen, sobald Boni, Gebühren und eine Verwaltungspauschale zuerst abgezogen werden.
Warum es wichtig ist
Wer Branchenberichte, Affiliate-Bedingungen oder Marktstudien liest, begegnet GGR und NGR, und die Schlüsse ändern sich je nachdem, welcher in Gebrauch ist. Die Lücke zwischen beiden ist der Ort, an dem ein Großteil des definitorischen Kleingedruckten des Glücksspielhandels lebt.
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