NGR ist grob GGR minus Boni, Zahlungskosten, Glücksspielsteuern und Gebühren. Die Verwaltungsgebühr ist der Sammelposten des Betreibers in diesem Abzugsstapel, meist als fester Prozentsatz des GGR ausgedrückt. Manche Betreiber weisen jede Kostenart einzeln aus; andere rollen alles in eine einzige Gebühr von wenigen Prozent bis weit über 20 %. Die Zahl steht in den Geschäftsbedingungen, nicht im Pitch Deck.
Die Rechnung zeigt, warum sie mehr wiegt, als sie aussieht. Nehmen Sie 10.000 GGR, 2.000 Bonuskosten und 40 % RevShare. Mit 10 % Verwaltungsgebühr ist der NGR 10.000 minus 2.000 minus 1.000, also 7.000, und Ihre Provision beträgt 2.800. Steigt die Gebühr auf 25 %, fällt der NGR auf 5.500 und zahlt 2.200. Gleicher Traffic, gleiche beworbene Rate, 600 weniger.
Das ist der Standardmechanismus hinter Deals, die großzügig aussehen und dünn zahlen. Ein RevShare von 50 % mit 30 % Verwaltungsgebühr und aggressiven Bonusabzügen kann pro FTD weniger auszahlen als ein Deal mit 35 % und sauberer NGR-Definition. Beim Programmvergleich ist der einzig ehrliche Maßstab die effektive Provision pro Einheit GGR, nicht der beworbene Prozentsatz.
Warum das wichtig ist
Die Verwaltungsgebühr ist die Stelle, an der ein RevShare-Deal leise neu bepreist wird. Verlangen Sie die volle NGR-Formel schriftlich, prüfen Sie, ob die Gebühr fest oder "änderungsvorbehalten" ist, und gleichen Sie Betreiber-Abrechnungen wenn möglich gegen den selbst getrackten GGR ab. Eine Rate, die Sie nicht verifizieren können, ist eine Rate, der Sie nicht trauen können.
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