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Glossar

Einzahlungslimit

Eine Obergrenze für Einzahlungen pro Tag, Woche oder Monat, von der spielenden Person in den Kontoeinstellungen gesetzt und vom Betreiber durchgesetzt.

Veröffentlicht am 30. Juli 2026, geprüft am 30. Juli 2026

Lizenzierte Betreiber müssen in der Regel Einzahlungslimits anbieten, und der Mechanismus hat ein bewusst asymmetrisches Merkmal: Ein Limit zu senken wirkt sofort, es zu erhöhen gilt erst nach einer Bedenkfrist, üblicherweise 24 Stunden oder mehr. Das Design nimmt zu Recht an, dass der Wunsch zu senken überlegt ist und der Wunsch zu erhöhen oft impulsiv.

Manche Märkte gehen über freiwillige Limits hinaus. Der deutsche Glücksspielstaatsvertrag von 2021 setzt ein anbieterübergreifendes Online-Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat, zentral verfolgt über das LUGAS-System, und andere Rechtsräume verpflichten Betreiber, Kundinnen und Kunden bei der Anmeldung zum Setzen von Limits aufzufordern. Ein in einem ruhigen Moment gesetztes Limit tut seine Arbeit genau in den Momenten, die nicht ruhig sind.

Warum es wichtig ist

Einzahlungslimits sind das mildeste Werkzeug auf der Leiter des verantwortungsvollen Spielens, nützlich lange bevor irgendetwas nach einem Problem aussieht: Sie verwandeln eine Ausgabenabsicht in eine Regel, die die Software durchsetzt.

Quellen

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