Die Mechanik ist die einfachste aller Deal-Typen: Ein qualifizierter FTD kommt an, ein fester Betrag wird fällig. Zehn qualifizierte FTDs bei einem CPA von 250 zahlen 2.500, egal ob diese Spieler später intensiv spielen oder sich nie wieder einloggen. Der Affiliate trägt nach der Einzahlung kein Umsatzrisiko auf das Spielerverhalten, was CPA zum natürlichen Modell für Paid Traffic macht: Mediakosten sind sofort fällig, und der Cashflow kann nicht warten, bis sich ein RevShare-Strom aufbaut.
Das entscheidende Wort ist "qualifiziert". Verträge definieren eine Mindesteinzahlung, oft zusätzlich Umsatzbedingungen, erlaubte Länder und Ausschlüsse für Duplikate, Eigenwerbung und Betrug. Viele setzen zudem eine Baseline, eine Mindestzahl an FTDs pro Monat, bevor überhaupt ein CPA gezahlt wird, plus Clawback-Rechte bei stornierten Einzahlungen. Ein Affiliate, der rohe FTDs zählt, während der Betreiber qualifizierte zählt, entdeckt die Lücke erst bei der Abrechnung. Deshalb ist es Grundhygiene, den Qualifikationsstatus pro Spieler zu verfolgen, nicht nur die Einzahlungsereignisse.
Einen CPA-Deal zu bepreisen heißt, die Ökonomie beider Seiten zu kennen. Ihre Seite: die Kosten pro FTD je Traffic-Quelle, damit Sie Ihre Marge pro Akquisition kennen. Die Seite des Betreibers: Er bepreist den CPA anhand des erwarteten Lifetime Value der Spieler. Ein ungewöhnlich großzügiger CPA auf Ihren Traffic signalisiert daher oft eine Retention, für die Sie nicht bezahlt werden. Genau diese Asymmetrie sollen Hybrid-Deals aufteilen.
Warum das wichtig ist
CPA bietet Sicherheit und sofortiges Geld, um den Preis jedes künftigen Aufwärtspotenzials. Es ist die richtige Wahl, wenn Ihre Spieler schnell abwandern oder Ihr Kapital in Mediaspend gebunden ist, und die falsche, wenn Ihr Traffic über Monate bleibt. Die Entscheidung sollte aus den eigenen Kohortendaten zu Einzahlungen und Retention kommen, nie daraus, welche Zahl am ersten Tag größer aussieht.
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